Spekulation mit Devisenhandel - Trading Forex

 

Die ultimative Trading-Maschine... kreditvergleich1a.de informiert



 

 


Der Handel an der Börse wird oft als "Spiel der Spiele" bezeichnet. Wenn dieser Satz auch primär für den Handel mit Aktien, Renten, Derivaten etc. gebraucht  wird, trifft er auf den Handel mit Devisen umso mehr zu. Der im Englischen als Forextrading bezeichnete, spekulative Handel an den internationalen Devisenbörsen bedeutet für den Investor enorme Chance, aber natürlich auch enorme Risiken. Der Forexmarkt ist heute - im Gegensatz zu früheren Zeiten - im Prinzip für jedermann zugänglich, wo einst nur große Banken im reinen Interbankengeschäft die großen Positionen untereinander wechselten, treten heute viele Privatanleger auf, die sich im Handel mit Devisen versuchen. Beim Forex Handel gibt es keinen festen physischen Handelsplatz, Devisenhandel kann man sich am besten als die Summe aller Netzwerk- und Computerverbindungen einer Vielzahl an Handelsplätzen, Banken, Forexbrokern und Handelnden weltweit vorstellen. Wenn man Devisentrading mit dem klassischen Aktienhandel vergleicht, so sind als wichtige Vorteile im Verhältnis meist sehr geringe Transaktionskosten sowie geringe Unterschiede zwischen Kaufs- und Verkaufskurs (Bid und Ask) zu nennen.

Die Vorgehensweise ist vom Grundsatz her relativ einfach: Der Anleger entscheidet sich zunächst für ein sog. Währungspaar, beispielsweise US-Dollar und Euro, und kauft oder verkauft nun die eine Währung für die andere. Ziel des Ganzen ist - wie sich leicht erahnen lässt - eine gewisse Zeitspanne später mit Gewinn den entgegen gesetzten Trade zu tätigen. Wie lang diese Zeitspanne ausfällt ist individuell und reicht von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten. Grundsätzlich ist es so, dass das Risiko umso höher wird je kürzer der Zeitraum ausfällt. Langfristige Devisentrades sind dagegen meist von eingehenden Fundamentalanalysen begleitet. Die Voraussage der Währungskursentwicklung ist indes eine Wissenschaft für sich - es existieren eine Vielzahl von Indikatoren und eine Vielzahl an Chartanalyse Varianten. Auch hier gilt: Es gibt keine allgemeingültigen Empfehlungen und jeder Trader muss seinen eigenen Weg finden. Abschließend eine Bemerkung zum Risiko: Forextrading ist deswegen riskanter als "normale" Börsengeschäfte, da der Handelnde über den Einsatz sog. Hebel um ein Vielfaches seines eingesetzten Kapital spekuliert. Beträgt der Hebel beispielsweise 1:100 so muss lediglich eine Sicherheitsleistung von 1% ("margin") erbracht werden. Befinden sich auf dem Konto 1.000 Euro ist folglich eine Spekulation in Höhe von 100.000 Euro möglich.

 

 

Kredit Lexikon